Kein Getreide bei Arthrose – Was steckt dahinter?

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Die Beschwerden bei Arthrose sind auf entzündliche Prozesse zurückzuführen.

Zu Beginn der Entzündungskaskade, sowohl für akute als auch für chronische Entzündungsprozesse steht Arachidonsäure. Diese stellt einerseits den Hauptnährstoff für Entzündungen dar und ist andererseits wichtig für verschiedene Stoffwechselvorgänge. Arachidonsäure wird durch Enzyme, Cyclooxigenasen, zu Prostaglandinen umgewandelt. Diese sind sowohl für Entzündungen als auch für eine ausreichende Durchblutung von Magen und Nieren verantwortlich.

Um entzündlichen Prozessen und damit auch Schmerzen entgegenzuwirken, sollte dem Körper nicht mehr Arachidonsäure zur Verfügung gestellt werden als dieser für physiologische Prozesse benötigt.

Woher kommt Arachidonsäure eigentlich und wie kann man diese reduzieren?

Arachidonsäure wird aus Omega-6-Fettsäuren wie z.B. Linolsäure gewonnen. Omega-6-Fettsäuren sind insbesondere in Getreide in hoher Konzentration enthalten. Aus diesem Grund wird dazu geraten Hunde, die unter Arthrose und anderen chronisch, entzündlichen Erkrankungen leiden, getreidefrei zu ernähren. Dazu gehören neben dem Futter auch Leckerlies.

Omega-3-Fettsäuren wie z.B. Alpha-Linolensäure hingegen wirken antientzündlich, da diese Säuren in Eicosapentaensäure umgewandelt werden, die sich entzündungshemmend auswirken.

Omega-3-Fettsäuren finden sich z.B. in Fisch wie Lachs, Sardellen, Sardinen und Hering. Auch durch die Zugabe von Ölen wie Lachsöl, Leinöl oder Hanföl ins Futter kann man gezielt Omega-3-Fettsäuren zufüttern.

Futtermittel, die aufgrund ihres hohen Gehaltes an Omega-6-Fettsäuren gemieden werden sollten sind vor allem Getreidesorten aller Art.